Plakat Jugendschutzfilter


Gründe für den Einsatz unserer Jugendschutzfilters

Mit der Abschaltung von zentralen Jugendschutzfiltern stehen viele Schulen vor der Herausforderung, zeitnah eine rechtssichere und technisch wartungsarme Alternative zu implementieren.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Technisches Verfahren:

Die Einbindung erfolgt unkompliziert über die Konfiguration einer Proxy-Adresse und die Eingabe von Zugangsdaten (in der vorhandenen lokalen IT-Infrastruktur). Es ist keine Umstellung auf DNS-Filterung oder die Installation von Software auf Endgeräten erforderlich.

Erfolgreich eingesetzt sind folgende Systeme in der lokalen Infrastruktur der Schule: IPCOP, IPFire, OPNsense, pfsense, aber auch kommerzielle Systeme. Es wird dringend davon abgeraten, die darin enthaltenen Proxy-Varianten als transparenten Proxy zu betreiben, da in diesem Fall alle verschlüsselten (https) Verbindungen technisch bedingt am Filtersystem vorbei geführt werden. Eine Filterung dieser https-Verbindungen findet dann nicht statt.

Rechtssicherheit:

Die Filterlisten stammen von UrlfilterDb <https://www.urlfilterdb.com/> mit einer sehr sorgfältigen Pflege und lokalen Anpassungen (zusätzliche Sperren und auch lokale Freigaben).
In die Lösung ist auch seit Jahren das „BPjM-Modul“ der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien eingebettet und laufend aktualisiert.

Das Standard-Filterprofil ist auf den Bildungsbereich abgestimmt und kann schulspezifisch modifiziert werden. Es können sowohl Kategorien freigegeben und zusätzlich gesperrt werden. Es können aber auch einzelne Webadressen freigegeben und gesperrt werden.
Es werden keinerlei Daten gesammelt und an Dritte (Firmen) weitergegeben.
Die Zugriffslogs werden nach 7 Tagen komplett gelöscht. Diese Aufbewahrungsfrist ist für die Nachverfolgung von Fehlerfällen notwendig und ist auch allgemein anerkannt.

Kostenstruktur:

Der Verein arbeitet gemeinnützig ohne Gewinnerzielungsabsicht. Es wird eine einheitliche Jahrespauschale (z.Zt. 125 €/Schuljahr) erhoben. Diese ist unabhängig von der Schulform, der Schülerzahl oder der Intensität der Nutzung, was die Budgetplanung extrem vereinfacht. Diese Nutzungsgebühr ist für die Finanzierung des Betriebs nötig.

Administrativer Aufwand:

Da die genannten Systeme auf Proxy-Einstellungen basieren, reduziert sich die Umstellung für die IT-Administration vor Ort in der Regel auf einen minimalen Konfigurationsaufwand. Eventuell müssen bei einer vorherigen Nutzung eines transparenten Proxy in den verwendeten Browsern die expliziten Proxy-Definitionen eingetragen werden. Dies kann zentral durch entsprechendes Systemmanagement (group policies) erfolgen. Außerdem sollte der Zugang von Schülersystemen direkt in das Internet (mit eigenem Browser am Proxy vorbei) durch Firewall-Regeln unterbunden werden.

Stabilität:

Alle Dienste der Lösung und die Erreichbarkeit werden permanent automatisch überwacht und im Fehlerfall wird sofort (im Minutenbereich) der Administrator informiert, der dann die Fehlersituation beheben kann.
Im Bedarfsfall (Überlast) können sehr schnell weitere Server zum Lastverbund (automatische Lastverteilung) hinzugefügt werden. In den letzten Jahren gab es keinerlei technische Störungen. Systembedingte Wartungsarbeiten finden nachts außerhalb der (schul-)üblichen Nutzungszeiten statt.

Information der nutzenden Schule:

Jede Schule bekommt täglich eine Auswertung des Vortages über die blockierten Adressen (mit Angabe der Kategorie) und der angefragten Domains. Die Domains werden wegen der Übersichtlichkeit auf die Hauptdomain gekürzt. Diese Auswertung wird an die beim Antrag genannte (pädagogische) Kontaktperson per E-Mail verschickt. Damit ist eine eingeschränkte Übersicht über das Surfverhaltens der Schülerinnen und Schüler in der Gesamtheit (keine Einzelperson) möglich.

Test:

Sie können die Lösung unseres Jugendschutzfilters auf Antrag (https://www.jugendschutzfilter.net/test-und-anmeldung/) zwei Monate (Verlängerung möglich) kostenlos testen.

Die Lösung hat sich in der Praxis seit nun mehr als 20 Jahren in vielen Schulen, Schularten (Grundschule, Mittelschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium, Internat, Berufsschule,…) und in fast allen Bundesländern als leistungsfähige Filterlösung erwiesen.

Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit per Mail an uns wenden
( oder über das Kontaktformular unter https://jugendschutzfilter.net/kontakt/).

Wir antworten umgehend per Mail und beraten Sie auch gerne.