Einrichtung und Betrieb des Filterservers

Derzeit sind zentrale Filterserver mit einer hervorragenden Außenanbindung  und einer mehrfach redundanten Internet-Anbindung an die wichtigsten Internet-Knoten in verschiedenen Rechenzentrum in Deutschland im Betrieb. Dadurch sind schnellstmögliche Verbindungen und der Ausgleich möglicher Ausfälle von Netzprovidern sichergestellt.

 

Administriert wird dieser Filterserver von Anton Kornexl, Diplom-Informatiker und stellvertr. Leiter des Zentrum für Informationstechnologie und Medienmanagement der Universität Passau. Die im Filterserver hinterlegten Filterlisten werden täglich überprüft und aktualisiert, damit größtmögliche Aktualität und Sicherheit gewährleistet ist. Für den Betrieb in den lokalen Rechnernetzen ist lediglich eine einmalige Einrichtung des Jugendschutzfilters als Proxyserver notwendig. Die dazu benötigten Angaben für den Proxyserver werden einmalig hinterlegt. Danach werden alle weiteren Anfragen an das Internet automatisch über den Filterserver geroutet. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Einzelplatz-, Peer-to-Peer- oder Mehrplatzsysteme mit einem Server handelt. Für den Betreuer der lokalen Rechnernetze bedeutet dies eine erhebliche Erleichterung seiner Arbeit: Statt nach bedenklichen Internetinhalten zu suchen und ständig irgendwelche Filterlisten zu aktualisieren, kann er sich darauf verlassen, dass seine Filterlisten stets auf dem neuesten Stand sind, da sie zentral gepflegt und aktualisiert werden. Zur Zeit arbeitet der Filterserver auf Basis der Adressfilterung, d.h. eine vom Benutzer eingegebene Internetadresse wird mit im Filter hinterlegten Internetadressen bedenklicher Inhalte verglichen und bei Auffinden dieser Adresse in den Filterlisten entsprechend gesperrt. Die Erweiterung des Filters auf Contentfilterung ist bereits implementiert und kann von den teilnehmenden Einrichtungen genutzt werden. Im Rahmen der Contentfilterung werden auch neue, noch nicht kategorisierte Internetseiten bezüglich ihres Inhaltes überprüft und gegebenfalls gesperrt.

In einer Protokolldatei wird den teilnehmenden Einrichtungen täglich mitgeteilt, welche indizierten Inhalte von ihrer Seite aufgerufen wurden. Dadurch haben teilnehmende Einrichtungen einen schnellen Überblick über das Nutzerverhalten ihrer Teilnehmer und können so – falls notwendig – die entsprechende Maßnahmen treffen.